Jim Schwartz hat einen Fehler gemacht und das weiß er auch. Der Coach der Detroit Lions hat im Spiel gegen die Houston Texans vorschnell gehandelt, als den Texans ein Touchdown angerechnet wurde, obwohl der Running Back zuvor am Boden war.
Was genau war geschehen? Der Running Back der Houston Texans Justin Forsett war “down by contact” nach 8 Yards, rappelte sich aber sehr schnell wieder auf. Es gab keinen Pfiff der Refs und so machte Forsett das, was jeder gute Spieler machen sollte: Er lief weiter, solange das Spiel nicht abgepfiffen wird. In diesem Fall lief Forsett weitere 73 Yards für einen 81 Yard Touchdown Run.
In dem Moment, in dem ein Touchdown angezeigt wurde, war es Jim Schwartz anscheinend zu viel. Er warf seine Red Flag und forderte seine Challenge des Spielzuges. Und das war sein Fehler! Denn alle Plays, die zu Punkten führen, werden automatisch noch einmal geprüft. Sobald aber ein Team ein Play challenged, dass zu Punkten führte, erhält es eine Strafe für unsportliches Verhalten.
Die Regel besagt: “Der Replay Verantwortliche kann keine Prüfung des Spielzuges oder der Entscheidung gegen ein Team veranlassen, dass durch ein Foul den nächsten Snap verzögert.” Die Challenge von Schwartz von den Lions verzögerte den nächsten Snap und war ein Foul. Somit wurde der Touchdown automatisch nicht prüfbar und die Entscheidung auf dem Feld, die bei der Überprüfung sicherlich widerrufen worden wäre, musste bestehen bleiben.
Schwartz selbst sagte später in einem Interview: “Ich war so sauer, dass sie ihn nicht als “Down” abgepfiffen hatten. Ich hatte die Flag aus meiner Tasche, bevor er überhaupt die Endzone erreicht hatte. Ich habe überreagiert und das hat uns einen Touchdown gekostet.”
Schwartz hat seinen Spielern klar gemacht, dass es sein Fehler war. Ob es aber nur an dem Fehler lag, dass die Lions letztlich gegen die Texans verloren haben?